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Handwerker in Pankow und Weißensee: Wie Sie online mehr Aufträge aus der Nachbarschaft bekommen

Wie Handwerker in Pankow und Weißensee online Aufträge aus der Nachbarschaft gewinnen: Ortsteile, Google-Profil, Projektfotos und kurze Wege.

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4 Min. Lesezeit

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Kurz gesagt: Kunden aus der Nachbarschaft suchen mit Gewerk und Ortsteil, etwa „Tischler Weißensee“. Damit Sie dort auftauchen, brauchen Sie ein gepflegtes Google-Unternehmensprofil und eine Website, die Ihr Einzugsgebiet nennt. Echte Projektfotos, Bewertungen und ein kurzer Weg zu Anruf oder Nachricht machen aus der Suche einen Auftrag.

Gefunden werden im eigenen Kiez

Ortsteile nennen

Schreiben Sie auf Ihre Website, wo Sie arbeiten. Nicht nur „Berlin“, sondern Pankow, Weißensee, Prenzlauer Berg, Heinersdorf, Niederschönhausen oder Buch. So versteht Google, zu welchen Suchen Sie passen. Und ein Kunde aus Französisch Buchholz sieht sofort, dass Sie auch zu ihm kommen.

Eigene Seiten für einzelne Ortsteile lohnen sich nur, wenn Sie dort viel arbeiten und dort auch Projekte zeigen können. Gleiche Texte mit ausgetauschtem Ortsnamen bringen wenig.

Das Google-Unternehmensprofil

Sucht jemand einen Handwerker in der Nähe, zeigt Google oft zuerst eine Karte mit Betrieben. Laut Google zählen dafür Relevanz, Entfernung und Bekanntheit (Quelle: Google-Hilfe). Kommen Kunden nicht zu Ihnen in die Werkstatt, legen Sie ein Einzugsgebiet an und blenden die Adresse aus. So steht es in den Richtlinien von Google (Quelle: Google-Richtlinien).

Projektfotos mit Ortsangabe

Ein Foto vom neuen Treppengeländer sagt mehr als jeder Werbesatz. Schreiben Sie dazu, was gemacht wurde und wo: „Geländer aus Edelstahl, Altbau in Weißensee“. Das zeigt Können und Nähe zugleich. Vorher und nachher nebeneinander wirkt oft besonders stark. Mit einem Bereich für Referenzen tragen Sie neue Projekte selbst ein. Namen und Hausnummern lassen Sie weg, solange der Kunde nicht zugestimmt hat.

Bewertungen sammeln

Bitten Sie direkt nach der Abnahme um eine Bewertung, am besten mit einem Link per SMS oder WhatsApp. Ein kurzer Satz reicht. Bitten Sie ruhig darum, ein Foto vom fertigen Projekt dazuzustellen. Antworten Sie sachlich, vor allem auf Kritik. Google rät, Probleme lieber am Telefon oder per E-Mail zu klären als öffentlich zu streiten (Quelle: Google-Hilfe).

Kurze Wege zum Auftrag

Anruf und WhatsApp mit einem Tipp

Wer einen tropfenden Hahn hat, will kein langes Formular ausfüllen. Die Telefonnummer gehört oben auf jede Seite und ist auf dem Handy mit einem Tipp anrufbar. Nutzen Sie WhatsApp geschäftlich, verlinken Sie auch das. Ob Ihr Einsatz von WhatsApp datenschutzrechtlich passt, lassen Sie am besten prüfen.

Ein Formular mit Fotos

Für größere Aufträge ist ein Formular mit Datei-Upload praktisch. Kunden schicken gleich Fotos oder Pläne mit. Sie sehen vorab, worum es geht. So sparen Sie sich manchen Besichtigungstermin.

So habe ich es für die Edelstahlschlosserei gebaut, einen Metallbaubetrieb in Schwäbisch Gmünd. Der Betrieb bekam eine neue Marke und eine neue Website mit Formular und Datei-Upload. Seit dem Start kommen Anfragen aktiv über das Formular. Der Betrieb sitzt nicht in Berlin. Das Prinzip passt aber zu jedem Einzugsgebiet.

Schnell antworten

Eine Bestätigung direkt nach dem Absenden sagt dem Kunden, dass seine Anfrage angekommen ist. Schreiben Sie dazu, wann Sie sich melden. Auf Wunsch landen Anfragen sortiert in Ihrem Postfach. So geht zwischen zwei Baustellen nichts unter.

Das Einzugsgebiet klar sagen

Fahren Sie bis Bernau oder nur innerhalb des Bezirks? Schreiben Sie es hin. Das erspart Ihnen Anfragen, die Sie ohnehin absagen müssten. Kunden in Ihrem Gebiet wissen dann sofort, dass sie richtig sind. Dieselbe Angabe gehört auch ins Google-Profil.

Was das kostet

Ein typisches Beispiel: Ein Betrieb mit One-Pager, Google-Profil und einem Referenzbereich zum Selbstpflegen liegt bei rund 4.500 €. Die ersten sechs Projekte lege ich dabei an. Weitere Beispiele stehen im Artikel Was kostet eine Website für einen Handwerksbetrieb?. Ihren eigenen Rahmen rechnet mein Kostenrechner.

Was ein normaler Handwerksbetrieb nicht braucht

Einen Blog mit wöchentlichen Fachartikeln, einen Onlineshop oder einen Chat-Roboter. Auch keine eigenen Seiten für Ortsteile, in denen Sie nie arbeiten. Wer im Kiez Aufträge will, braucht echte Projekte, ein gepflegtes Profil und eine Nummer, die man sofort findet.

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Websites für Handwerksbetriebe aller Gewerke: mit echten Projekten, gefunden in Ihrer Region und mit einer Karriereseite für Fachkräfte.

Häufige Fragen

Reicht nicht ein Google-Profil ohne Website?

Für den Anfang hilft das Profil schon viel. Eine Website zeigt aber Projekte, Leistungen und Einzugsgebiet ausführlicher. Kunden können Sie dort in Ruhe prüfen, bevor sie anrufen.

Kommen Sie für ein Gespräch in den Betrieb?

Ja, in Berlin komme ich gern vorbei. Ich lebe selbst in Pankow. Das Erstgespräch dauert 20 Minuten und ist kostenlos.

Kann ich neue Projekte selbst eintragen?

Ja, mit einem Referenzbereich zum Selbstpflegen. Sie laden Fotos hoch, schreiben zwei Sätze dazu und nennen den Ortsteil. Nach dem Launch zeige ich Ihnen in einer Einweisung, wie das geht.

Fragen zu Ihrem Projekt?

Im kostenlosen Erstgespräch sprechen wir 20 Minuten über Ihr Vorhaben. Danach wissen Sie, wie ich vorgehen würde und was es kostet.