Was kostet eine Website für einen Handwerksbetrieb?
Ab 2.300 € netto für eine Handwerker-Website mit allem Wichtigen. Welche Bausteine sich lohnen und was typische Websites kosten, mit Blick auf Berlin.
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4 Min. Lesezeit

Kurz gesagt: Eine solide Website für einen Handwerksbetrieb beginnt bei 2.300 € netto. Mit Referenzen zum Selbstpflegen, Karriereseite oder überarbeitetem Logo liegen typische Projekte zwischen rund 3.200 und 6.600 €. Hier steht, was die Basis enthält, welche Bausteine sich für Handwerker lohnen und worauf es in Berlin besonders ankommt.
Die Basis: 2.300 €
Für 2.300 € netto bekommen Sie einen One-Pager, der Ihre Arbeit zeigt: Leistungen und Gewerke, ausgewählte Projekte, Ihr Team, Ihr Einzugsgebiet und ein Anfrageformular, das Leistung, Umfang und Zeitraum gleich mit abfragt. Wer lieber spricht, ruft mit einem Tipp an. Impressum, Datenschutz, die technischen SEO-Grundlagen und die Texte sind enthalten. Typische Dauer: zwei Wochen.
Die meisten Betriebe haben schon eine Website. Laut einer Umfrage des Digitalverbands Bitkom sind es 94 Prozent (Quelle: Bitkom). Oft ist sie aber alt, auf dem Handy schwer zu bedienen und zeigt keine aktuellen Projekte. Dann ist die Basis meist der richtige Neustart. Ihre Domain behalten Sie. Beispiele und Ablauf finden Sie auf der Seite Webdesign für Handwerksbetriebe.
Bausteine, die sich für Handwerker lohnen
Google-Unternehmensprofil
Wer einen Tischler, Elektriker oder Dachdecker sucht, sieht zuerst die Karte mit den Betrieben in der Nähe. Ein vollständiges Profil mit Fotos, Leistungen und Bewertungen verbessert Ihre Chancen auf einen Platz in der Kartensuche und führt Interessenten direkt auf Ihre Website. Für viele Betriebe ist das der wichtigste Baustein überhaupt.
Referenzen zum Selbstpflegen
Jedes abgeschlossene Projekt bekommt eine eigene Seite mit Fotos und ein paar Sätzen zur Aufgabe. Neue Projekte tragen Sie selbst ein, auch direkt nach der Baustelle vom Handy aus. So wirkt Ihre Website nie veraltet und jede Projektseite kann für sich bei Google gefunden werden.
Karriereseite für Fachkräfte und Azubis
Laut Bitkom finden 83 Prozent der Handwerksbetriebe zu wenig Auszubildende und 75 Prozent spüren den Fachkräftemangel (Quelle: Bitkom). Bewerber sehen sich einen Betrieb an, bevor sie sich melden. Eine eigene Seite mit Einblicken in Werkstatt, Team und Arbeitsalltag und eine kurze Bewerbung ohne Anschreiben senken die Hürde.
Anfragen automatisch sortiert
Anfragen landen geordnet in Ihrem Postfach oder direkt im CRM, auf Wunsch mit hochgeladenen Plänen oder Fotos. So sehen Sie sofort, worum es geht. Nachtelefonieren entfällt.
Erweitertes SEO
Sinnvoll, wenn Sie mehrere Leistungen anbieten, nach denen einzeln gesucht wird, etwa Badsanierung, Dachfenster oder Treppenbau. Jede Leistung bekommt eine eigene, gezielt aufgebaute Seite, die auch KI-Suchen wie ChatGPT leicht erfassen können.
Logo und Erscheinungsbild
Ist Ihr Auftritt über die Jahre gewachsen, passen Logo, Fahrzeugbeschriftung, Arbeitskleidung und Website oft nicht mehr zusammen. Dann lohnt es sich, die Marke gemeinsam mit der Website zu ordnen. Mehr dazu auf der Seite Branding.
Worauf es in Berlin ankommt
In Berlin ist die Konkurrenz dicht. Kunden suchen selten nur nach „Tischler Berlin“, sondern nach ihrem Bezirk oder Kiez. Nennt Ihre Website die Bezirke, in denen Sie arbeiten, steigen Ihre Chancen in genau diesen Suchen. Ihr Google-Profil sollte dazu passen.
Viele Berliner Anbieter werben außerdem mit Websites zur Miete gegen eine Monatsrate. Bevor Sie unterschreiben, lohnt es sich, die Rate über die volle Laufzeit hochzurechnen und zu fragen, wem die Seite danach gehört. Bei mir zahlen Sie die Erstellung einmal, laufend kommen nur Domain und Hosting dazu.
Da ich selbst in Berlin sitze, lässt sich der Termin für den Einblick in Ihren Betrieb hier auch vor Ort machen.
Drei typische Beispiele
Der Meisterbetrieb im Kiez: rund 3.200 €
Ein One-Pager mit Leistungen, ausgewählten Projekten und Anfrageformular, dazu eine Karriereseite und das Google-Profil. Logo und Fotos sind vorhanden.
Der Betrieb mit vielen Projekten: rund 5.000 €
Die Basis plus ein Referenzbereich, den der Betrieb selbst pflegt, dazu Google-Profil und automatisch sortierte Anfragen. Die ersten zehn Projekte lege ich an.
Der Betrieb mit neuem Auftritt: rund 6.600 €
Logo, Farben und Schriften werden überarbeitet, darauf baut die Website auf. Dazu ein Referenzbereich zum Selbstpflegen, eine Karriereseite und das Google-Profil. Die ersten acht Projekte lege ich an.
Alle Preise sind Richtwerte netto. Was Ihr Betrieb genau braucht, rechnet mein Kostenrechner, verbindlich wird es im Erstgespräch.
Was laufend dazukommt
Hosting und Domain laufen über ein eigenes Framer-Abo, dessen Preis vom Umfang der Seite abhängt. Plugin-Pflege und Sicherheitsupdates entfallen. Wer möchte, dass ich mich weiter um Inhalte und Anpassungen kümmere, kann eine monatliche Betreuung dazubuchen.
Was ein normaler Handwerksbetrieb nicht braucht
Ein Online-Shop, ein Kundenportal oder ein Chatbot sind für die meisten Betriebe unnötig. Auch Imagefilm und aufwendige Animationen sind kein Muss. Anfragen entstehen durch echte Projektfotos, klar genannte Leistungen und einen kurzen Weg zum Telefon oder Formular.
Bilder aus der Datenbank mit lächelnden Models im sauberen Helm schaden eher. Ihre eigenen Fotos von der Baustelle, auch vom Handy, wirken glaubwürdiger. Ich wähle die geeigneten aus und bereite sie auf.
Passende Leistung
Webdesign für Handwerker
Websites für Handwerksbetriebe aller Gewerke: mit echten Projekten, gefunden in Ihrer Region und mit einer Karriereseite für Fachkräfte.
Häufige Fragen
Kann ich mit der Basis anfangen und später erweitern?
Ja. Die Seite ist so aufgebaut, dass Referenzbereich, Karriereseite oder weitere Leistungsseiten später dazukommen können. Sie zahlen dann nur die Erweiterung.
Ich habe kaum Zeit. Wie viel Aufwand habe ich?
Wenig. Ein Erstgespräch, ein Termin für den Einblick in Ihren Betrieb und kurze Freigaben zwischendurch. Die Texte schreibe ich, die Technik übernehme ich.
Wie lange dauert es, bis die Website online ist?
Die Basis steht in etwa zwei Wochen. Mit Referenzbereich oder neuem Logo sind es drei bis vier Wochen. Den Takt bestimmen meist Freigaben und Fotos.
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