PFAS – Unsichtbare Gefahr
Erscheinung
Sommer 2025
Werkzeuge
Figma, After Effects, Blender, Premiere Pro, ElevenLabs
Bereich
UI/UX
Motion
3D
Eine unsichtbare Gefahr sichtbar machen – interdisziplinäre Informationskampagne zu PFAS.
PFAS stecken in Pfannen, Regenjacken und im Trinkwasser, doch kaum jemand weiß davon. In unserer Bachelorarbeit haben wir als Dreierteam eine Informationskampagne entwickelt, die das ändern soll. Nach intensiver Recherche und Gesprächen mit Wissenschaftlern, die zu PFAS forschen, entstand ein Website-Konzept in fünf Kapiteln. Die Arbeit wurde mit 1,0 bewertet und in die Bibliothek des German Design Council aufgenommen.
Aufgabe
Ein kaum bekanntes Umweltthema verständlich und greifbar machen.
Rolle
Konzept und Strategie im Team. Eigenständig: Betreuung der UI, 2D-Motion in Kapitel 1 und 4, 3D-Insel und 2D-Design in Kapitel 2
Ergebnis
Website-Prototyp, gezeigt in der Semesterausstellung und in die Bibliothek des German Design Council aufgenommen
Problem
Ein Problem, das alle betrifft – aber kaum jemand kennt. PFAS sind synthetische Chemikalien, die sich in Alltagsprodukten, Böden und Körpern anreichern, ohne je abgebaut zu werden. Das öffentliche Bewusstsein war nahezu null – es fehlte eine zugängliche, visuell starke Aufbereitung, die das Thema greifbar macht.
Lösung
Fünf Kapitel. Eine Kampagne. Ein vollständiges Medienerlebnis.
Ohne Grundwissen interessiert sich niemand für die politischen oder wirtschaftlichen Folgen. Deshalb führen die Kapitel der Reihe nach: von der Frage, was PFAS sind, über Verbreitung und Gesundheit bis zur Politik. Weil die Gefahr unsichtbar ist, haben wir sie mit Scrollytelling und 3D- und 2D-Animationen erlebbar gemacht. So bleibt das Interesse, während das Wissen wächst.
Vorgehen
Erst verstehen, dann gestalten.
PFAS berühren Chemie, Gesundheit, Umwelt, Politik und Wirtschaft. Deshalb haben wir zu Beginn viel Zeit in die Recherche gesteckt und mit Wissenschaftlern gesprochen, die zu PFAS forschen.
Daraus entstand die Kapitelstruktur. Wer nicht weiß, was PFAS sind und wie gefährlich sie sein können, interessiert sich auch nicht für ihre politischen oder wirtschaftlichen Folgen. Die Kapitel bauen deshalb aufeinander auf und geben Schritt für Schritt das Wissen, das man für das nächste braucht.
Die größte gestalterische Frage war, wie man eine unsichtbare Gefahr sichtbar macht. Unsere Antwort war eine immersive Website mit Scrollytelling und Animation. Meinen Teil davon, die UI und die Animationen in drei Kapiteln, habe ich eigenständig umgesetzt.
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