Google-Unternehmensprofil für Läden in Pankow: So werden Sie im Kiez gefunden
So richten Sie das Google-Unternehmensprofil für Ihren Laden in Pankow ein: Kategorie, Öffnungszeiten, Fotos, Bewertungen, Beiträge, Website.
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4 Min. Lesezeit

Kurz gesagt: Ein vollständiges und gepflegtes Google-Unternehmensprofil ist der einfachste Weg, im Kiez gefunden zu werden. Wählen Sie die passende Kategorie und halten Sie die Öffnungszeiten aktuell. Zeigen Sie echte Fotos und antworten Sie auf Bewertungen. Laut Google entscheiden Relevanz, Entfernung und Bekanntheit darüber, wer in der lokalen Suche oben steht.
Wie Google lokale Ergebnisse sortiert
Google nennt drei Faktoren (Quelle: Google-Hilfe). Relevanz: Wie gut passt Ihr Profil zur Suche? Entfernung: Wie weit ist Ihr Laden vom Suchenden entfernt? Bekanntheit: Wie bekannt ist Ihr Geschäft, etwa durch Links auf Ihre Website und durch Bewertungen? Auf die Entfernung haben Sie keinen Einfluss. Auf Relevanz und Bekanntheit schon. Kaufen lässt sich ein besserer Platz laut Google übrigens nicht.
Für einen Laden in der Florastraße heißt das: Wer zwei Straßen weiter sucht, sieht Sie eher als jemand in Weißensee. Gegen einen Laden in derselben Straße können Sie aber mit einem vollständigeren Profil und mehr Bewertungen punkten.
Schritt für Schritt zum guten Profil
Unternehmen bestätigen
Erst nach der Bestätigung können Sie das Profil voll bearbeiten. Google nennt die Bestätigung selbst als Tipp für mehr Sichtbarkeit. Wie das geht, beschreibt die Google-Hilfe Schritt für Schritt.
Die richtige Kategorie
Die Kategorie sagt, was Ihr Geschäft ist, nicht was es hat. Google rät, so wenige Kategorien wie möglich zu wählen und dabei möglichst genau zu sein (Quelle: Google-Richtlinien). Allgemeinere Kategorien ergänzt Google selbst. Ein Feinkostladen nimmt also die genaueste passende Kategorie und nicht zusätzlich „Geschäft“.
Der Name ohne Zusätze
Tragen Sie den Namen ein, der auch auf Schild und Rechnung steht. Ergänzungen wie Leistungen, Slogans oder Ortsangaben, die nicht zum echten Namen gehören, sind laut den Richtlinien nicht erlaubt. Der Ort steht in der Adresse.
Öffnungszeiten, auch die besonderen
Feiertage, Betriebsferien, längere Zeiten im Advent: Tragen Sie besondere Öffnungszeiten ein. Google empfiehlt das ausdrücklich. Eine verschlossene Tür trotz „Geöffnet“ bei Google kostet Vertrauen.
Attribute und Angaben
Google nennt Attribute wie Parkplätze oder WLAN als Teil vollständiger Angaben. Tragen Sie ein, was für Ihre Kunden zählt, etwa einen stufenlosen Zugang oder Kartenzahlung. Je vollständiger das Profil ist, desto besser kann Google es passenden Suchen zuordnen.
Fotos, die den Laden zeigen
Zeigen Sie die Außenansicht, damit man Sie auf der Straße erkennt. Dazu Innenraum, Ware und Team. Google rät, Fotos und Videos hinzuzufügen. Ein neues Foto zur Saisonware zeigt außerdem, dass hier etwas passiert.
Auf Bewertungen antworten
Antworten Sie kurz, freundlich und sachlich. Google empfiehlt, wie ein Freund aufzutreten und nicht wie ein Verkäufer (Quelle: Google-Hilfe). Bei Kritik gilt: keine persönlichen Daten nennen, niemanden angreifen und das Problem lieber per Telefon oder E-Mail klären. Um Bewertungen bitten dürfen Sie. Am einfachsten geht das mit einem Link oder einem Aufsteller an der Kasse.
Beiträge nutzen
Mit Beiträgen zeigen Sie Neuigkeiten, Angebote oder Veranstaltungen direkt in der Suche und in Maps. Beiträge ohne Zeitraum archiviert Google laut eigener Hilfe nach sechs Monaten (Quelle: Google-Hilfe). Ein Beitrag zu Lesung, Weinprobe oder neuer Ware hält das Profil lebendig. Ein Foto und zwei Sätze reichen dafür. Mit einem Knopf führt der Beitrag direkt auf die passende Seite Ihrer Website.
Website verknüpfen
Tragen Sie Ihre Website im Profil ein. Auf der Website sollten Name, Adresse und Telefonnummer genau so stehen wie bei Google. Nennen Sie im Text Ihren Ortsteil, etwa Pankow, Niederschönhausen oder Prenzlauer Berg. Viele Kunden suchen genau so, zum Beispiel nach „Buchhandlung Pankow“. Eine Website mit diesen Angaben gibt Google zusätzliche Hinweise, wofür Ihr Laden relevant ist.
Das Profil richte ich beim Bau einer Website auf Wunsch mit ein. Eine Website beginnt bei mir bei 2.300 € netto. Was Ihre kostet, zeigt mein Kostenrechner.
Was ein normaler Laden nicht braucht
Bezahlte Tools, die täglich automatische Beiträge versprechen. Gekaufte Bewertungen, die Ihr Profil gefährden. Suchbegriffe im Firmennamen. Und kein zweites Profil für dieselbe Adresse. Ein vollständiges Profil, gepflegte Zeiten und ehrliche Antworten reichen.
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Häufige Fragen
Ich empfange keine Kunden vor Ort. Brauche ich trotzdem ein Profil?
Ja, als Unternehmen mit Einzugsgebiet. Laut Google-Richtlinien blenden Sie dann die Adresse aus und geben das Gebiet an, in dem Sie arbeiten. Das passt etwa für Handwerker oder mobile Dienste.
Wie schnell wirkt ein gepflegtes Profil?
Das lässt sich nicht vorhersagen. Google sagt selbst, dass sich ein besseres Ranking nicht einfordern lässt. Ein vollständiges Profil verbessert aber Ihre Chancen.
Muss ich auf jede Bewertung antworten?
Nein. Laut Google lohnt sich eine Antwort vor allem, wenn sie neue oder wichtige Informationen bringt. Auf Kritik sollten Sie aber sachlich und zeitnah reagieren.
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