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Von Webflow zu Framer wechseln: Wie läuft der Umzug?

Wann sich der Wechsel von Webflow zu Framer lohnt, wie der Umzug abläuft, was mit Ihren Google-Rankings passiert und was er typischerweise kostet.

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4 Min. Lesezeit

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Kurz gesagt: Ein Umzug von Webflow zu Framer lohnt sich vor allem, wenn Sie Inhalte leichter selbst pflegen und Ihre Website schneller anpassen wollen. Inhalte aus dem CMS lassen sich übernehmen, Seiten und Animationen werden in Framer neu aufgebaut. Mit sauberen Weiterleitungen nehmen Sie Ihre Sichtbarkeit bei Google mit. Ein kleiner Umzug liegt bei rund 2.000 € netto, eine Website mit Blog bei rund 6.700 €.

Warum Unternehmen von Webflow zu Framer wechseln

Änderungen ohne Fachwissen

Webflow ist an den Aufbau von Code angelehnt, mit Klassen, Boxen und Verschachtelungen. Für Entwickler ist das ein Vorteil. Wer nur schnell einen Text, ein Bild oder einen Abschnitt ändern will, fühlt sich darin oft unsicher. In Framer arbeiten Sie auf einer Fläche, die sich eher wie ein Grafikprogramm anfühlt. Texte, Bilder und CMS-Einträge ändern Sie direkt auf der Seite.

Schneller gestalten und anpassen

Framer kommt aus dem Design. Neue Abschnitte, Varianten und Animationen entstehen direkt auf der Arbeitsfläche. Das spart nicht nur beim Aufbau Zeit, sondern bei jeder späteren Anpassung, etwa einer neuen Landingpage für eine Kampagne.

Alles in einem System

Hosting, SSL-Verschlüsselung, CMS, Formulare und Übersetzungen sind in Framer eingebaut. Weitere Sprachen buchen Sie bei Bedarf als Zusatz dazu. Sie brauchen keine Plugins und keine zusätzlichen Dienste, um die Grundlagen abzudecken.

Wann Webflow die bessere Wahl bleibt

Nicht jeder Umzug ist sinnvoll. Haben Sie viele miteinander verknüpfte Sammlungen, einen Online-Shop in Webflow oder ein Team, das tief in Webflow eingearbeitet ist und gut damit zurechtkommt, bleibt Webflow oft die richtige Wahl. Das sage ich Ihnen im Erstgespräch auch so.

So läuft der Umzug ab

Wie ich als Framer-Experte in Berlin Umzüge und neue Websites umsetze, zeigt die Leistungsseite.

1. Bestandsaufnahme

Alle Seiten, Adressen, CMS-Sammlungen, Formulare und Anbindungen kommen auf eine Liste. Für jede Seite entscheiden wir: übernehmen, neu gestalten, zusammenlegen oder streichen.

2. Inhalte übernehmen

Die CMS-Sammlungen aus Webflow werden als CSV exportiert und in Framer importiert. So beschreibt es auch Framer in seinem Leitfaden zum Umzug. Bilder und Dateien ziehen mit um. Verknüpfungen zwischen Sammlungen, Datumsfelder und formatierte Texte prüfe ich einzeln.

3. Seiten neu aufbauen

Layouts, Animationen und Interaktionen lassen sich nicht automatisch übertragen. Sie entstehen in Framer neu. Das klingt nach Mehraufwand, ist aber die Gelegenheit, alles zu verbessern, was in der alten Seite nicht mehr passt.

4. Formulare und Anbindungen

Kontaktformulare, Newsletter, CRM, Statistik und Cookie-Banner werden neu verbunden und auf der echten Domain getestet, bevor die Seite live geht.

5. Weiterleitungen und Start

Jede alte Adresse, die sich ändert, bekommt eine dauerhafte Weiterleitung auf die passende neue Seite. Danach wird die Domain umgestellt. Die Webflow-Seite bleibt bestehen, bis alles geprüft ist. Ihre Domain behalten Sie.

Was mit Ihren Google-Rankings passiert

Rankings hängen an Adressen, Inhalten und Metadaten. Bleiben diese erhalten oder werden sauber weitergeleitet, nehmen Sie Ihre Sichtbarkeit bestmöglich mit. Kurze Schwankungen in den ersten Wochen sind normal. Wichtig zu wissen: Weiterleitungen gibt es bei Framer erst ab dem Pro-Tarif (Quelle: Framer). Nach dem Start lohnt ein Blick in die Google Search Console, ob alle Seiten erfasst werden.

Drei typische Beispiele

Ein One-Pager zieht um: rund 2.000 €

Die Startseite wird in Framer neu aufgebaut, Inhalte werden übernommen, Formular und Domain umgestellt. Günstiger als ein Neubau, weil Struktur und Texte schon stehen.

Eine Firmenwebsite mit vier Seiten: rund 3.700 €

Startseite, Leistungen, Über uns und Kontakt werden in Framer neu aufgebaut und dabei gestalterisch aufgefrischt. Geänderte Adressen bekommen Weiterleitungen.

Eine Website mit Blog: rund 6.700 €

Startseite und vier weitere Seiten, dazu ein Blog, dessen 20 Artikel aus dem Webflow-CMS übernommen werden. Neue Artikel schreiben Sie danach selbst in Framer.

Alle Preise sind Richtwerte netto. Ihren eigenen Umzug rechnet mein Kostenrechner unter „Relaunch“, verbindlich wird es im Erstgespräch.

Was laufend dazukommt

Statt des Webflow-Tarifs zahlen Sie ein Framer-Abo. Laut Framer kostet der Tarif Basic 10 $ und der Tarif Pro 30 $ im Monat bei jährlicher Zahlung (Stand Oktober 2026, Preise bei Framer). Für Weiterleitungen und mehr als 30 Seiten brauchen Sie Pro. Plugin-Pflege und Sicherheitsupdates entfallen. Eine monatliche Betreuung durch mich ist möglich, aber kein Muss.

Was Sie für den Umzug nicht brauchen

Sie müssen keine Texte neu schreiben, keine Inhalte abtippen und Ihre Domain nicht wechseln. Auch den Code-Export aus Webflow brauchen Sie nicht. Er überträgt laut Framer weder CMS noch Formulare und hilft beim Umzug kaum.

Passende Leistung

Framer Experte aus Berlin

Neue Websites in Framer und Umzüge von Webflow, WordPress oder Wix. Mit Weiterleitungen, damit Ihre Sichtbarkeit bei Google erhalten bleibt.

Häufige Fragen

Verliere ich beim Umzug meine Google-Rankings?

Nicht, wenn Adressen erhalten bleiben oder sauber weitergeleitet werden und Metatexte mit umziehen. Kurze Schwankungen sind möglich. Ein bestimmtes Ranking kann seriös niemand garantieren.

Kann ich mein bisheriges Design behalten?

Ja, wenn es noch zu Ihnen passt. Meist lohnt es sich aber, beim Umzug zu verbessern, was nicht mehr funktioniert, etwa die Darstellung auf dem Handy.

Wie lange dauert ein Umzug?

Ein One-Pager ist in etwa zwei Wochen umgezogen. Größere Websites mit CMS brauchen drei bis vier Wochen. Den Takt bestimmen meist Freigaben.

Fragen zu Ihrem Projekt?

Im kostenlosen Erstgespräch sprechen wir 20 Minuten über Ihr Vorhaben. Danach wissen Sie, wie ich vorgehen würde und was es kostet.